Fleischbrühe kochen

Sechs Ratschläge für eine gute Fleischbrühe

Das Wichtigste in Kürze

Fleischbrühe kochen - Fleisch, Gemüse und Kräuter

Die Basis

Rinderknochen sind die Grundlage für eine kräftige Fleischbrühe. Damit diese klar und sauber bleibt, werden die Knochen erst kurz in kochendes Wasser gelegt, dann im Sieb kalt abgebraust.

Der Ansatz

Die Knochen werden in kaltem Wasser aufgesetzt und langsam zum Kochen gebracht, wobei die Flüssigkeit nur "zittern" soll - die meiste Bewegung ist also unter der Oberfläche. So holt das Wasser viel aus den Knochen heraus.

Das Fleisch

Es wird in die simmernde Brühe gelegt, wenn sich seine Poren rasch schließen sollen. Dann gibt es zwar nur einen Teil seiner Kraft an die Brühe weiter, bleibt aber zart und aromatisch. Das ganze Potential geht in die Brühe, wenn Fleisch kalt angesetzt wird und langsam auslaugt - auf Kosten des Aromas.

Das Suppengrün

Es gart so lange mit, dass die Brühe nicht mehr nach ihm schmeckt, aber noch genug von ihm in sich hat. Je nach Größe dauert das ein bis zwei Stunden. Kocht die Brühe länger, kommt das Gemüse später hinein. Gart sie kürzer, wird es kleiner geschnitten.

Die Würze

Gewürzt wird anfangs mit ganzen Gewürzen, gegen Ende kommen getrocknete, noch später frische Kräuter dazu. Salzt man am Anfang, laugt das Fleisch stärker aus - gut für die Brühe, schlecht fürs Fleisch.

Die Brühe

Die fertige Fleischbrühe wird durchs feine Sieb gegossen, dann wird das Fett(sitzt an der Oberfläche) abgeschöpft. Nun die Brühe noch einmal aufkochen und rasch abkühlen lassen. Dazu wird der Deckel nicht auf den Topf gelegt, sondern unter seinen Boden geklemmt. So kann die Brühe von allen Seiten gleichmäßig abkühlen.


Dirk Ludwig Spezial-Tipp:

Fonds für alle Fälle:

In In jeder Profi-Küche gibt es einen Topf in der Ecke, in dem sich gute Dinge für einen starken Fond sammeln lassen: Knochen, Gräten oder Gemüse ergänzt durch die Reste eines Kochtages. Das können Sie auch haben, wenn Sie dazu nur Überbleibsel von Wert und Geschmack sammeln. Beim Gemüse sind das vor allem saubere Reste von Wurzeln oder Zwiebeln beziehungsweise Lauch(keine Schalen und welken Teile), Pilzen oder Tomaten, aber nichts, was trüb macht wie Kartoffeln oder das Aroma verdirbt wie Kohl. Fleisch und Knochen gehen immer, solange sie nicht zu fett sind(gilt auch für Geflügelhaut) oder eigen schmecken(Innereien). Für den Fischfond sind Gräten, Köpfe(ohne Augen) oder andere Reste(vor allem von edlen Seefischen) gut, so lange nicht zu viel Haut und Fett dabei ist. Das alles wird entweder gleich verkocht oder gleichmäßig zerkleinert eingefroren, bis genug für den großen Topf in der Ecke beisammen ist.

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