Küchenklassiker

Küchenklassiker

Früher hatte der Sonntag noch seinen Geruch. Gegen zehn schlich er sich in Langschläferträume, um elf begrüßte er heimkehrende Kirchgänger, kurz vor zwölf entfaltete er seine ganze, verführerische Kraft und verdrängte alle Gedanken außer einem: gleich wird der Sonntagsbraten serviert.

Das brachte dem Braten ein schwer vereinbares Doppelimage ein: einerseits galt er es als spießig, unzeitgemäß und provinziell, andererseits als Symbol eines harmonischen Familienidylls. Fernsehkoch Tim Mälzer bemerkte in diesem Zusammenhang in einem Interview, es habe lange gedauert, „bis man gemerkt hat, ich kann jung sein, kreativ und wild und trotzdem sonntags mit Mama und Papa Braten essen.“

Dass sich Spitzenköche wie er des Klassikers annehmen und ihn mit modernen Rezepten und raffinierten Würzmischungen neu interpretieren, hat diesem zu einem Comeback verholfen. Das ist schön, denn der Sonntagsbraten ist mehr als einfach nur ein großes Stück Fleisch das satt macht. „Er steht für die Familiengemeinschaft, die am Tisch zusammenkommt, und war schon früher nicht nur ein kulinarischer sondern auch ein sozialer Wochenhöhepunkt“. Ein chetre Küchenklassiker eben.

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