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Der perfekte Schweinebraten braucht Zeit

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Der perfekte Schweinebraten braucht Zeit

„Krustenbraten"

Der traditionelle Schweinebraten mit Knödeln ist sicherlich eine urbayerische Angelegenheit, aber bei richtiger Zubereitung schmeckt er auch jenseits des Weißwurstäquators. Dabei besteht die hohe Kunst nicht unbedingt in langjähriger Erfahrung, sondern in der Geduld, den Schweinsbraten über Stunden hinweg zuzubereiten. Manch ein Koch schwört gar auf eine ganze Nacht im Ofen für den Braten. Am Ende steht in jedem Fall ein saftiger, zarter Schweinebraten auf dem Tisch.

Wenn Sie  beim Kauf des Schweinsbratens gefragt werden, ob die Schwarte direkt angeritzt werden soll, dann verneinen Sie! Denn als erster Schritt daheim wird Ihr Braten „gebadet“: der Schweinebraten wird mit der Schwarte nach unten in einen Topf gesetzt, welcher soweit mit Wasser aufgefüllt wird, bis lediglich die Fettschicht unter Wasser steht. Dann geht es für eine Stunde bei 100 Grad in den Ofen. Erst danach wird die Schwarte angeritzt und dann der Braten von den restlichen drei Seiten scharf angebraten. Hinzu können zum Anbraten noch Gemüse wie Zwiebel, Karotten, Sellerie und Lauch. Dann das ganze am besten mit Tomatenmark und Gewürzen abschmecken und mit Wasser ablöschen.

Erst jetzt kommt der Schweinebraten zum Garen in den Ofen. Diesmal mit der Schwarte nach oben, geht es bei 60 bis 70 Grad in den Herd. Nun brauchen Sie ein Grillthermometer, denn der Schweinebraten muss solange im Ofen bleiben, bis eine Kerntemperatur von 60 Grad erreicht ist. Das dauert je nach Größe des Bratens rund zwei  bis drei Stunden. Solche Grillthermometer gibt es zum Beispiel unter geheimshop.de bereits ab rund neun Euro. Sie zerstören das Fleisch kaum, lassen somit den Saft nicht unnötig austreten und anders lässt sich die Innentemperatur des Bratens nicht feststellen.

Das Gemüse und der Sud ergeben am Ende eine köstliche Soße. Zusammen mit Semmelknödeln der absolute Hit!