Also, es gibt Dinge, da greift man sich nur an den Kopf und ist sprachlos. Was es in einer sozialen Marktwirtschaft nicht so alles gibt?
Zum Einstig: Unser Unternehmen wächst von Jahr zu Jahr und die Arbeit wird eher mehr, denn weniger. Das bedeutet, wir sind auf Mitarbeiter angewiesen, die sich anbieten, die anfallende Arbeit gemeinsam mit uns zu leisten.
Nun haben wir eine Mitarbeiterin, die den Wunsch äußerte, bitte weniger zu arbeiten. Denn Sie verdient sonst zu viel Geld. Da ihr Lebensgefährte Sozialleistungen erhält, bekommt er automatisch alles das abgezogen, was sie bei uns mehr verdient. Deshalb lohnt es sich für unsere Mitarbeiterin weniger zu arbeiten, weil dann der Partner mehr Sozialleistungen ausgezahlt bekommt. Mit anderen Worten: Sie arbeitet weniger, verdient dadurch nicht mehr so viel (zahlt dadurch auch weniger in die Sozialkasse ein), der Staat gleicht dieses weniger verdiente Geld dann aber über die Sozialsysteme wieder aus. Und wir können nicht mehr weiter wachsen, weil niemand mehr unsere Arbeit verrichtet.
Klasse Logik, wie ich finde! Kann mir einer mal kurz erklären, was das soll? Könnte ja sein, dass ich zu einfältig bin und unser System nicht verstehe.