Heute Mittag haben wir unangekündigten Besuch von einem Lebensmittelkontrolleur vom Amt für Veterinärwesen und Verbrauerschutz erhalten: "Guten Tag Herr Ludwig, es geht um ein Paket mit Fleischwaren, das Sie kürzlich versendet haben. Darüber würde ich mich gerne mit Ihnen unterhalten.".

Mir wurde etwas mulmig, hatte sich etwa ein Kunde bei der Behörde beschwert? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, das Feedback der Kunden war bisher fast immer positiv und wenn es doch mal etwas zu beanstanden gab, haben wir gemeinsam Lösungen gefunden, die den Kunden wieder zufrieden stimmen konnten. Doch was war hier passiert? Und um welche Bestellung geht es überhaupt?

"Können Sie sich an die Bestellung mit Lammhaxen, Schweinenieren und Hüftsteak in Ihrem Onlineshop erinnern?", fragte der Kontrolleur. Wir haben kurz im PC nachgeschaut und konnten die Bestellung einem Paul Meier (Name geändert) aus Darmstadt zuordnen. "Paul Meier ist Mitarbeiter bei der Task Force Lebensmittelsicherheit, Regierungspräsidium Darmstadt.", wurden wir aufgeklärt. "Er hat eine routinemäßige Testbestellung durchgeführt zur Kontrolle der Lieferung von kühlpflichtigen Lebensmitteln. Nun bin ich hier, um das Ergebnis mit Ihnen zu besprechen."

 

Aha, ok. Jetzt weiß ich zumindest schonmal, um was es geht. Der Kontrolleur legt uns den Prüfbericht vor, ausführlich dokumentiert mit Bildern und geht ihn mit mir durch:

  • Die Lieferung kam in einer mit Klebeband rundum verschlossenen Styroporbox. Ein Hinweis auf den Inhalt und die nötige Kühlung war sichtbar auf der Oberfläche der Verpackung vorhanden. Das Paket kam unbeschädigt an. Die direkt nach dem öffnen gemessene Innentemperatur betrug +4,3 °C. Gut.
  • Die gelieferten Waren waren einzeln vakuumiert (Lammhaxen 2 Stück im Beutel) und unbeschädigt/sauber. Jede Verpackungseinheit war einzeln etikettiert, mit MHD + entprechender Kühltemperatur (+7°C). Abgesehen von einer Lammhaxe mit +7,4°C lag die mit dem Einstechthermometer ermittelte Fleischtemperatur deutlich darunter, bei den Hüftsteaks betrug sie sogar nur 2,3°C bzw. 3,4°C. Gut.
  • ABER: Eine Belehrung wurde trotzdem durchgeführt, da bei Innereien (Schweinenieren) ein Verbrauchsdatum und kein Mindesthaltbarkeitsdatum anzugeben ist.

Nun bin ich erleichtert: Keine Beanstandung, sonderen sogar eine Bestätigung von offizieller Seite, dass unser gekühlter Versand von Steaks und Fleisch gut verpackt und gut gekühlt beim Kunden ankommt. Der Steak-Sommer kann nun endgültig losgehen!

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Die Schweinenieren haben wir übrigens wieder aus dem Online-Sortiment genommen: Abgesehen von den zwei bei der Testbestellung des Regierungspräsidiums haben wir dieses Jahr noch keine einzige Schweineniere online verkauft, wir konzentrieren uns dann doch lieber auf die Steaks!