Der Kamdo Grill - Das Ei aus Keramik

Ihr habt sie sicher auch schon mal gesehen, diese Grills, die ein bisschen aussehen wie überdimensionierte Ostereier. Kamado nennt man sie und sie sind wirklich ein Knaller. Denn die Alleskönner kriegen von Fischen über Pizza bis hin zu zarten Steak alles hin, was das Grillerherz begehrt. Aber wie funktionieren die praktischen Allrounder? Und warum sollte das Ei eine Alternative zu Gasgrill und Co. sein?

Zwei Kamado Grills in Aktion

Wie funktioniert ein Kamado-Grill?

Es ist kinderleicht! Erstmal befüllt man den Kamado-Grill mit Kohle. Die zündet man an – das kennt ihr von normalen Kohlegrills. Im Anschluss müsst ihr nur noch die untere Lüftungsklappe vollständig öffnen, zehn Minuten warten und schon hat sich ein heißes Glutbett gebildet und der Grill ist auf Temperatur!


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Was macht den Kamado-Grill so besonders?

Da gibt es einiges zum Beispiel lässt sich die Temperatur sehr lange konstant halten und es wird nur sehr wenig Holzkohle verbraucht – Stichwort, Nachhaltigkeit. Und: Ihr werdet gleich merken, dass Fisch und Fleisch richtig saftig werden und einfach hammermäßig schmecken. Außerdem ist das kleine smarte Ei hier ein wahres Allround-Talent: Es kann grillen, backen und sogar räuchern. Mal ehrlich, was will man mehr?“

Der Vorteil ist, dass es die Kamados in mehreren Größen gibt. Von kleinen Modellen für den heimischen Balkon oder einen Ausflug in den Park bis hin zu großen Ausführungen für eine ordentliche Grill-Party alles, was man sich wünschen kann.


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Über den Autor:

Fleischermeister Dirk Ludwig aus Schlüchtern

Dirk Ludwig ist Fleischermeister und Experte für Fleischverdelung

Aufgewachsen ist Dirk Ludwig im osthessischen Luftkurort Schlüchtern(*1974), wo er schon früh die Leidenschaft für das Unternehmertum für sich entdeckte. In seiner Jugend begann er damit erste kleine Geschäfte zu machen und vor allem Dinge zu organisieren und zu strukturieren. Dem Juniorenverband des Deutschen Fleischerhandwerks e.V. stand er jahrelang als Vorstandsmitglied und Vorsitzender vor.

Von der Bergwinkelstadt Schlüchtern ging es in den Vogelsberg zur Berufsausbildung als Fleischer nach Schlitz. Daran schloss sich die Ausbildung zum Fleischermeister und Betriebswirt des Handwerks an. Danach folgte in Nürnberg die Ausbildung zum REFA-Experten. Im Jahr 2016 gehörte Dirk Ludwig als Teilnehmer zum ersten Deutschen Lehrgang zum Fleischsommelier in Augsburg. Inzwischen lehrt Dirk Ludwig selbst an der Fachschule des Bayrischen Metzgerhandwerks in der Fuggerstadt.

Seit 2006 ist Dirk Ludwig als Fleischermeister selbständig und führt den elterlichen Betrieb in vierter Generation. Seine Expertise besteht vor allen im Sektor der Steaks, der Fleischveredelung sowie des Grillens und Barbeque. Als Weltrekordhalter im grammgenauen Wurstabschneiden kommen jedoch auch die anderen Berufsfelder nicht zu kurz.