Fette Bratentipps

Was lange währt… unendlich gut: Ludwig’s Braten.

Fast in Vergessenheit geraten wollen wir den Braten wieder aufleben lassen. Der Braten, dass ist ein Stück Tradition in Deutschland, ein Teil Familienkultur und kulinarische Sitte zugleich. Gerade im Herbst wächst die Lust auf etwas Geschmortes aus dem Ofen.

Was ihr rund um den Braten beachten müsst, erfahrt ihr in unseren Tipps:

1. Worauf du beim Einkauf achten solltest

Bereits beim Einkauf auf die Qualität des Fleischs zu achten, ist das A und O. Aufzucht, Alter und Geschlecht der Tiere beeinflussen die Qualität. Einen Hinweis auf das Alter der Tiere geben Fleischfarbe, Fleischfaser und Fettmarmorierung. Schweinefleisch ist zartrosa, Lamm hellrot, Rindfleisch und Wild dunkelrot.

Ist das Fleisch schon älter, nimmt es eine bräunliche Farbe an. Nach dem Einschneiden müssen die Schnittflächen bei allen Fleischsorten schön glänzend sein.

2. Was brauche ich in der Küche?

Fleischmesser zum Tranchieren vom Braten haben feste Klingen für gerade und saubere Schnitte. Dies ist wichtig, damit das gegarte Fleisch bei Aufschneiden nicht zu viel Bratensaft verliert. Die konisch geschmiedeten Zinken der Bratengabel dringen leicht ins Fleisch ein und lassen so kaum Bratensaft entweichen. 

3. Fleisch richtig lagern

Fleisch sollte stets kurz nach dem Einkauf verarbeitet werden. Wenn dies nicht möglich ist, können Sie Braten, Steaks und ganze Fleischstücke 3 bis 4 Tage im Kühlschrank lagern. Die Glasplatte über der Gemüseschale ist der kälteste Bereich des Kühlschranks – hier ist der beste Platz. Wer das Fleisch beim Fleischer vakuumieren lässt, kann es bis zu einer Woche im Kühlschrank lagern. Im Gefrierschrank können Sie die meisten Fleischsorten bis zu sechs Monate lagern.

4. Vor der Zubereitung

Fleisch etwa eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Dies verhindert, dass sich die Fleischfasern beim Braten zu schnell zusammenziehen und das Fleisch trocken wird!

5. Saucen Tipp

Den Bratenfond durch ein Sieb passieren. Auf dem Herd aufkochen, mit etwas Mehl abbinden und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Und noch ein Tipp zum Schluss...

Das Fleisch bleibt schön saftig, wenn ihr es während des Bratvorgangs mit Bratenfond begießt. Fett erst nach dem Garen abschneiden.