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© tokamuw / PIXELIO

Drei bekannte Irrtümer über Fleischverzehr

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Irrtum 1: Schweinefleisch ist fett

Wie von jedem Tier gibt es auch vom Schwein magere und fettere Teilstücke. Mit zwei Prozent Fett am magersten sind Schnitzel und Lende. Kotelett und Schinken enthalten jeweils gut das Doppelte. Zu den fetteren Sorten zählt die Haxe, noch fetter ist der Bauch.

Irrtum 2: Geflügel ist mager

Mit knapp einem Prozent wirklich mager ist nur die Brust von Hähnchen und Pute. Alle anderen Teilstücke sind fetter. die Schenkel vom Hähnchen bestehen zu über 11 Prozent aus Fett, die der Pute zu knapp neun.
Weiterhin gibt es fettere Geflügelarten. Suppenhuhn, Ente und Gans sind Beispiele.
Auch Geflügelwurst ist nicht grundsätzlich mager. Art und Rezeptur entscheiden. So bringt es Putensalami schon mal auf 20 und mehr Prozent, Hähnchen in Aspik auf zwei bis drei Prozent.

Irrtum 3: Fleischlose Kost ist gesünder

Fleisch enthält spezifische essenzielle Nährstoffe. Ohne Fleisch müssen die Defizite ausgeglichen werden. Dazu bedarf es einer gezielten Lebensmittelauswahl- und Zubereitung.
Bewusste Vegetarier legen auf diesen Aspekt ebenso großen Wert, wie auf einen gesunden Lebensstil mit Bewegung. Entspannung, Nichtrauchen, mäßigem Alkoholkonsum.
Aus diesem Gesamtpaket resultieren die in Studien häufig festgestellten gesundheitlichen Vorteile von Vegetariern gegenüber Mischköstlern.
Eine ungesunde fleischlose Kost praktizieren „Puddingvegetarier“. Sie verzichten lediglich auf Fleisch und Fisch, ohne die fehlenden Nährstoffe zu kompensieren. Fleischloses Fastfood, Knabberartikel und Süßwaren sind feste Bestandteile dieser Fehlernährung.
Üblicherweise gilt als Vegetarier, wer Produkte vom toten Tier meidet, Milch und Eier sind erlaubt.

Nicht einzelne, sondern die Gesamtheit der Nahrungsmittel sowie deren Qualität, Kombination und Zubereitung entscheiden über den Gesundheitswert der Ernährung!

 

Quelle: Ernährunsgberatung im Fleischer-Fachgeschäft1 von B. Krieger-Mettbach