MeineWurst
btn_perfectly
richtige wuerze

Die richtige Würze

Drucken

Küchenkräuter und Gewürze machen das Essen bekömmlicher, appetitlicher und vielseitiger. Die Übergänge zwischen beiden Gruppen sind fließend: Küchenkräuter werden meist frisch verwendet, während Gewürze überwiegend getrocknet
sind. Außerdem setzt man Kräuter einem Gericht meist in größeren Mengen zu als Gewürze. Viele Kräuter liefern neben den würzenden auch heilende Inhaltsstoffe und werden als Heilkräuter für die Pflanzenheilkunde besonders kultiviert. Aber auch bei Gewürzen macht man sich die verdauungsfördernde und appetitanregende Wirkung zunutze. Durch fantasievollen Einsatz lässt sich außerdem Speisesalz in der Küche einsparen. Das kann für Menschen mit Bluthochdruck von Bedeutung sein.

Wann wird gewürzt?

Einige Kräuter und Gewürze müssen mitgegart werden, um ihr spezielles Aroma zu entfalten. Das gilt für Beifuß, Bohnenkraut, Rosmarin, Oregano, Salbei, Kümmel,
Thymian, Lorbeer, Wacholderbeeren und Liebstöckel. Estragon, Minze, Petersilie, Basilikum und Schnittlauch verlieren hingegen ihren Geschmack, wenn sie erhitzt werden. Deshalb erst nach dem Garen damit abschmecken!

Zu Rindfleisch passen:

Basilikum, Thymian, Oregano, Rosmarin, Liebstöckel, Dill, Muskat, Paprika, Pfeffer, Piment, Sellerie, Wacholderbeeren, Koriander und Lorbeer. Schweinefleisch darf kräftig gewürzt werden mit: Majoran, Oregano, Salbei, Thymian, Minze, Beifuß, Bohnenkraut, Lorbeer, Chili, Curry, Knoblauch, Nelken, Kümmel oder Wacholderbeeren.

Kalbfleisch

würzt man sparsam, damit das typische Fleischaroma erhalten bleibt. Geeignet sind: Basilikum, Estragon, Petersilie, Rosmarin und Thymian sowie Edelsüßpaprika,
Curry und weißer Pfeffer.

Lammfleisch

harmoniert gut mit: Basilikum, Majoran, Minze, Oregano, Rosmarin, Thymian und Zitronenmelisse sowie Curry und Knoblauch.

Geflügel

verträgt auch starke Aromen: Oregano, Rosmarin, Thymian, Salbei ebenso wie Koriander, Curcuma oder Curry.

 

Quelle: CMA -„Bewusst genießen mit Fleisch“