Dienstag, 28. Juni 2011 um 14:11 Uhr
Neben der Zartheit und dem Zuschnitt eines Fleischstückes, das sich als Steak eignet, ist der Geschmack natürlich ein wichtiges Auswahlkriterium für das individuell perfekte Steak. Es gibt Zuschnitte, die intensiver nach Fleisch schmecken als andere. Die Intensität des Geschmackes ist abhängig von der Marmorierung und der Lage des Teilstücks im Tierkörper. So schmeckt das Entrecôte mit dem Fettauge kräftiger als das wenig marmorierte Filet, und der Nierenzapfen aus dem Bauchinnenraum schmeckt intensiver als das Roastbeef. Bei einem Tier gibt es Muskeln, die zarter sind als andere, denn je weniger ein Muskel während der Lebenszeit des Tieres beansprucht wurde, desto feiner ist die Faser und desto zarter ist der gesamte Muskel.Mittwoch, 23. Februar 2011 um 17:25 Uhr
Sobald die Tage länger werden, gibt es in Deutschlands Gärten kein Halten mehr. Dann heißt es Platz schaffen auf der Terrasse: Streusalz und Schneeschieber wandern zurück in den Keller und weichen dem Grill, der in den Wintermonaten in der Gartenlaube wenig Beachtung fand. Dann schnell noch ein paar Freunden Bescheid sagen und schon kann sie steigen, die erste OpenAir-Party des Jahres. Wer seinen Gästen beim Angrillen besonders außergewöhnliche Getränke servieren möchte, setzt auf kreative Gillideen von Metzger Ludwig. Diese schmecken herrlich nach Frühling und sind sehr einfach zuzubereiten. Endlich sind sie wieder da – die Abende, an denen man gemütlich mit Freunden zusammen im Garten oder auf dem Balkon sitzt und das Leben unter freiem Himmel genießt. Neben den guten Gesprächen sind es vor allem die außergewöhnlichen Rezepte, die den Gästen in Erinnerung bleiben und solche Abende zu etwas ganz Besonderem machen.
Tipps zum Kauf von Grillfleisch
Frisches Rindfleisch sollte kräftig rot gefärbt sein.
Manchmal soll es schnell gehen, deshalb greifen viele Verbraucher zu abgepackter oder fertig gewürzter Grillware. Wer ein paar Minuten mehr investiert, bekommt aber in der Regel bessere Ware. Grund: Ist das Fleisch schon mariniert, lassen sich die Qualität und Alter nicht erkennen - es sei denn, man kauft bei einem Händler seines Vertrauens. Bei rohem Fleisch raten Verbraucherschützer auf Folgendes zu achten: Rind sollte kräftig rot und nicht bräunlich-dunkel gefärbt sein, Schwein gleichmäßig rosa, nicht zu blass und nicht zu dunkel, Geflügel fleischfarben statt weiß. Wer verschweißte Ware aus der Kühltheke kauft, sollte unbedingt auf das Verbrauchsdatum achten und Produkte mit künstlichen Geschmacksverstärkern oder Konservierungsstoffen meiden.
Fleisch selbst marinieren
Olivenöl ist eine gute Grundlage für eine Marinade.
Damit das Fleisch beim Grillen nicht so stark austrocknet und würzig schmeckt, empfiehlt es sich, es vorher zu marinieren, also einzulegen. Das ist auch für Ungeübte eine einfache und schnelle Angelegenheit. Grundlage sollte eine Flüssigkeit, etwa ein gutes Olivenöl gemischt mit Zitronensaft oder Tomaten-, Chili- oder Sojasoße sein. Als Gewürze eignen sich - je nach Geschmack - frische Kräuter, Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer, Zitronengras, Pfeffer oder Currypulver. Alle Zutaten gut miteinander verrühren und über das Fleisch geben. Mit Folie abdecken und im Kühlschrank einige Stunden durchziehen lassen. Zwischendurch wenden, damit alle Teile gleichmäßig mariniert werden. Salz sollte nur sehr sparsam oder gar nicht in die Marinade kommen, denn es trocknet das Fleisch beim Grillen aus. Deshalb erst nach der Zubereitung salzen.
Die Marinade vor dem Grillen gut abtropfen lassen, damit nichts in die Glut tropft. Am besten Alu-Grillschalen verwenden.
Dienstag, 15. Februar 2011 um 15:10 Uhr
Der Sommer ist Hochsaison für gemütliche Grillabende, aber auch für Grillunfälle. Jedes Jahr erleiden hierzulande rund 500 Grillfans schwerste Verbrennungen mit bleibenden Schäden. Viele unterschätzen die Gefahren, dabei kann es plötzlich sehr schnell gehen und ein Mensch steht in Flammen. Meist ist Spiritus oder ein anderer flüssiger Brandbeschleuniger dabei, wenn ein Windstoß eine lebensgefährliche Stichflamme entstehen lässt. Oft fehlen Geduld und Zeit, den Grill langsam anzuheizen. Manche Griller sind aber auch einfach leichtsinnig oder haben Alkohol getrunken. Sicherer sind feste Grillanzünder, die zwischen die aufgehäufte Grillkohle gesteckt werden. Keinesfalls darf Spiritus oder eine andere brennbare Flüssigkeit zur Beschleunigung des Durchglühens auf glühende Kohlen geträufelt werden - das ist lebensgefährlich.Donnerstag, 10. Februar 2011 um 09:02 Uhr
Rohes Geflügelfleisch ist anfällig für Erreger und sollte deshalb immer gut gekühlt werden.
Leicht verdaulich, zart und fettarm - Geflügelfleisch ist beliebt. Viele Verbraucher nehmen es im Sommer auch gern zum Grillen - als Alternative zu Würstchen und Schweinesteak. Allerdings kann das Fleisch mit Erregern wie Salmonellen oder Campylobacter belastet sein. Diese können sich mit Muskelschmerzen, Fieber oder Durchfall bemerkbar machen. Deshalb werden während der Grillsaison besonders viele Krankheitsfälle gemeldet. Damit Grillen nicht zur Gesundheitsgefahr wird, rät die Verbraucherzentrale, beim Umgang und der Zubereitung von Geflügel auf Folgendes zu achten:
• Eine ausreichende Kühlung sicherstellen. Kühlakkus und Kühltasche für den Transport und die Lagerung benutzen.
• Kurze Transport- und Lagerzeiten: Geflügelfleisch nicht länger als eine Stunde offen am Grill liegen lassen, denn nach vier bis sechs Stunden bei Zimmertemperatur kann Fleisch bereits verderben.
• Konsequente Hygiene: Rohes Grillgut mit einer Zange oder Gabel anfassen. Kontakt zu anderen Lebensmitteln, Besteck und Geschirr vermeiden.
• Fleisch lieber ungewürzt kaufen, denn so lassen sich Qualität und Herkunft besser beurteilen. Wer marinierte Geflügelteile bevorzugt, sollte Alugrillschalen nutzen. Die Marinade sollte vor dem Grillen abgetupft werden, damit die Gewürze und Kräuter nicht verbrennen und keine krebserregenden Substanzen entstehen.
• Geflügelfleisch gut durchgaren und niemals rosafarben essen. Nur wenn das Fleisch bis zum Knochen durchgegart ist, sind auch alle Erreger abgetötet.
• Nichts Anbrennen lassen. Huhn- und Putenteile schmecken zwar am besten, wenn sie mit Haut gegrillt werden, das Fett unter der Haut macht das Fleisch zarter und lässt es nicht so austrocknen.
Aber je mehr Fett in die Glut tropft, desto mehr Schadstoffe entstehen. Damit Geflügelbrust oder -schnitzel nicht verbrennen, das Fleisch zunächst auf den heißesten Stellen des Grills von beiden Seiten scharf anbraten und dann an den Rand schieben. Die muskelreicheren Keulen und Flügel benötigen eine längere Grillzeit. Sie sollten daher zuerst in Alufolie gelegt werden, um sie dann ausgepackt am Grillrand fertig zu garen.
Mittwoch, 09. Februar 2011 um 09:28 Uhr
Barbecue-Sauce
Zutaten für 4 Personen:
550 ml Ketchup
50 ml Gegenbauer Apfelessig
60 ml Worcestersauce
45 g brauner Zucker
100 ml Coca-Cola
2 EL Melasse (dunkelbrauner Zuckersirup, oder Honig)
2 EL Ludwigs Lieblingssenf
1 EL Tabasco
1 EL BBQ-Rub gemahlen (gibt es in unserem Laden)
2 TL Räucheraroma
10 g schwarzer Pfeffer gemahlen
Zubereitung
Alle Zutaten in einen Topf geben und langsam aufkochen lassen. Die Temperatur etwas herunterschalten und die Sauce für weitere 20 Minuten einkochen. Nochmals abschmecken und servieren.
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